Kategorie: folk

Diese Alben werden das Jahr 2015 prägen… (Teil 2)

… und die Mischung macht es… Jazz, Experimental, Folk, Electro und der ein oder andere Schatz…

Draußen scheint die Sonne und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Man spürt das Ende und den Anfang des Neuen.

Kamsai Washington – The Epic

Heather Leigh – I Abused Animal

Kode9 – Nothing

Ian William Craig – Cradle For the Wanting

Anthony Child – Electronic Recordings From Maui Jungle Vol 1

Tocotronic – Das rote Album

Julia Holter – Have You In My Wilderness

US Girls – Half Free

Ricardo Dias Gomes – -11

… Und die Liste ist vorerst zu Ende…

 

So ernste Töne begleiten den Herbst…

und öffnen unser Inneres für die Melancholie und Klänge der Musik. Und dabei fiel mir die Platte von This is the Kit „Bashed Out“ in die Hände. So eine Stimme zusammen Tragik, Leid, Normalität und Intensität, begleitet von Texten über Unverständnis, die Sorgen der Menschen, Zusammensein, Liebe und den kleinen Nuancen des Lebens. Man könnte sagen die Stimme der Leadsängerin Kate Stables hört sich an wie eine Gewöhnliche, aber dies täuscht, sie trägt ihren eigenen Charme und Charakter. Und dies zeichnet sich durch die Songs „Missunderstanding“ und „All In Cahoots“ in der ganzen Vielfalt aus… Ein ernstes und tragendes Album, was einen nicht los lässt…

http://thisisthekit.co.uk/index.php

Diese Alben werden das Jahr 2015 prägen…

…und dies speziell für mich auch persönlich. In dieser Liste spiegelt sich auch meine persönliche Sicht und Meinung in der Auswahl der Genre wieder. Von Folk, Experimental über Elektro zu Garage…

Holly Herndon – Platform

Sufjan Stevens – Carrie & Lowell

Circuit Des Yeux – In Plain Speech

Björk – Vulnicura

Jenny Hval – Apocalypse, Girl

Sleater-Kinney – No Cities To Love

Dabei werden die Töne leiser und lauter, der Charakter unberechenbarer Zeiten…

Die Zukunft ist eine dumme Sau…

Man weiß nie, womit sie als Nächstes um die Ecke kommt!… mit einem Zitat aus Sven Regeners „Magical Mystery“ möchte ich über meine Platten der letzten Monate schreiben. Mit der persönlichen Veränderung verbinde ich die Musik ebenso wie die daraus entstehenden Gedanken. Dabei wird am stärksten erkennbar, dass es lauter, roher, brachialer und konfuser wird, so als Spiegelbild der Vergangenheit.

Da fällt als erstes die Wahl auf das gleichnamige Album der kanadischen Band Viet Cong. Ein rohes Stück Musik mit brachialer Wirkung…

Gefolgt von der zweiten Platte des Songwriters Ryley Walker ,“Primrose Green“. Dabei besticht auch sein grandioses Spiel der Gitarren und Stimmungen. Als bestes Beispiel das Van Morrison Cover von „Fair Play“.

Den Veränderungsprozess treibt dazu dann noch die Platte „Shrink Dust“ des Kanadiers Chad VanGaalen in die weiteren Bahnen. Dabei begleiteten mich die verschobenen und konfusen Lieder in meinen eigenen Gedanken…

Und so schließe ich die hauptsächlich kanadischen Töne für heute ab…

Der Anfang, der nun folgen wird…

… entspringt der gegebene Änderung und Erkenntnis aus Vergangenheit und Zukunft.

 

chance / himself

 

getrieben und doch gebremst /

gefangen und doch frei /

gelogen und doch wahr /

 

zusammen gesehen und doch falsch gesehen /

gehalten und doch gegenseitig verloren /

konfus und doch inhaltslos /

 

so nah und doch so fern voneinander /

ablehnung und doch eine chance /

abgewiesen und doch gegeben /

 

Und begleitet von:

http://www.gisbertzuknyphausen.de/

Das Wochenende steht vor der Tür…

… und ich stimme mich mal so langsam mit einigen Sounds darauf ein…und der Techniker für meine Waschmaschine lässt leider auch auf sich warten…

Cut Hands – Festival of the Dead

Ela Stiles – s/t

Foxygen – …and Star Power

Crisis Arm – Rend

Kim Ki O – Bir, Iki…

Marian McLaughlin – Derive

Steve Gunn – Way Out Weather

Have A Nice Life – Deathconsciousness

Karen O – Crush Songs

So und jetzt ist der Techniker auch da…

Unglaublich, aber wahr…

… das der irische Songwriter Damien Rice endlich wieder eine Platte veröffentlicht… Ende Oktober wird es soweit sein… und der erste Vorgeschmack mit „I Don’t Want To Change You“ ist schon mehr als vielversprechend. Es erfüllt mich mit Freude und weckt in mir schöne Erinnerungen in Zusammenhang mit seiner Musik. Das neue Album würde zusammen mit Rick Rubin produziert, der ja uns schon mit den American Recordings von Johnny Cash beehrt hat. „My Favourite Faded Fantasy“ wird sich hoffentlich nahtlos an die zeitlosen Vorgänger „O“ und „9“ anreihen und man wird sich darin verlieren…

http://www.damienrice.com/

Es werden die letzten sein…

… es sollte so kommen wie es kommen musste… und dies muss man annehmen. Und dazu Gisbert zu Knyphausen & Band live EP „Live im Konzerthaus Dortmund“. Man schaut aus dem Fenster und alles ist grau in grau. Die Herbstfarben laufen durch die Straßen und die Melancholie klopft an der Tür. Und dann kommt dazu die Zeit und Momente, welche man sich nicht wünscht… Gisbert beschreibt das in „Ich bin ein Freund und Klischees und Funkelden Sternen“… „und die Zeit schreit dich an und du drehst dich weg“. Das wir vieles verschwenden, ob Beziehungen und Freundschaften, weiß jeder von uns… aber bei „Verschwende Deine Zeit“ eröffnet es uns doch einen anderen Blickwinkel, so klein und fein. „Morsches Holz“ und „Dreh dich nicht um“ runden es ab. Das Lied „Hey – Hey“ ist dabei mein großer Favorit auf der Platte…weil es doch so einfach und ehrlich sagt das doch „alles ok ist“ und das schließt es für mich ab.

http://www.gisbertzuknyphausen.de/

Unaffektierte Klarheit in der Stimme…

… der dänischen Songwriterin Majke Voss Romme alias Broken Twin zeichnet die Platte „May“ aus. So reduziert und intensiv wie ich es schon lange nicht mehr gehört habe. Die richtigen Worte dafür zu finden ist schwer… Man muss es hören… The Opener „The Aching“, das intensive kleine „Sun Has Gone“ oder das traumwandlerische und zutiefst traurige „In Dreams“ zeigen das unangefochtene Talent der Dänin. „No Darkness“ ist dabei mein kleiner Favorit auf dieser Platte… Sie war berechtigt mit der Band Daugther auf Tour und hat dort schon Ihr ganzes Können im Vorprogramm gezeigt und hoffe auf eine eigene Tour der Ausnahmekünstlerin. Mehr Worte bedarf es gar nicht… Man sollte sie hören und sich selber mitreißen lassen…

http://brokentwin.com/

Man wird abgeholt und zurückgebracht…

Mir ist mal wieder durch Zufall einer dieser Platten in die Hände gefallen, wo es mehr als schwer fällt die richtigen Worte zu finden. Doch will ich es im Ansatz versuchen… Der Songwriter Nathaniel Rateliff aus Denver, Colorado schafft es mit „Falling Faster Than You Can Run“ zu begeistern und es is nicht diese einmalige Begeisterung, sondern diese steigt innerlich mehr und mehr an. Schon der Opener „Still Trying“ schafft es ohne weiteres den Zuhörer abzuholen und erst ganz zum Schluß der Platte bei gleichnamigen Song der Platte wieder los zulassen. Dieses Gefühl zieht sich durch die gesamten 11 Tracks und läßt einen wünschen es würde nie wieder aufhören. Es gibt viele Rezensionen über Technik, Klang etc… aber das brauch es hier nicht. Der Zuhörer soll sich ein eigenes Bild von diesem großartigen Musiker machen und dann für sich das Gefühl aufnehmen…

http://nathanielrateliff.com/