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Collage aus Soul, Folk und Beats…

Ich sitze grad im ICE und die Landschaften,  Häuser, Bäume und Menschen rauschen so an mir vorbei… und dabei begleitet mich Debütalbum `6 Feet Beneath The Moon` des erst 19jährigen Briten Archie Samuel Marshall alias King Krule. Es wirkt beim ersten wie ein wilder Mix aus allen Genres dieser Welt. Er verbindet den Rock, Folk und Soul zu einem Gemisch aus Klang und Rhythmus… Man wippt dabei gleich automatisch mit den Beinen und folgt seinen Songs. Der Track `Has This Hit?` treibt einen durch einen Wirrwarr aus Worten und Gitarrenriffs.  Bei `Foregn 2`und `Ceiling` lassen sich sehr gut mit seinem Landsmann Ghostpoet vergleichen. Aber er trägt dabei trotzdem seine eigene Note und Ausprägung. `Cementality` erinnert mich sehr an Gil Scott-Herons letztes Album  `Im New Here`.Einen Ausflug zum Jazz und Rock´n`Roll lässt er dabei auch nicht unversucht beim Track `A Lizard State`. Und so ziehen sich die Genre durch das ganze Album… Und `Bathed In Grey`ist in der Klangebene von Mount Kimbie und ein gelungener Closer für die Platte. Nach den ganzen Up und Down zwischen Klängen, Rap, Gitarren und Beats wird man ganz langsam heraus begleitet. Ein geglücktes LP-Debüt nach viel versprechenden EP´s und seinem Projekt Zoo Kid…

http://kingkrule.co.uk/

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Klar und deutlich…

Zurzeit begleitet mich die Platte von Christian Naujoks ‚True Life/In Flames‘ durch eine Zeit, die so ist wie sie ist… Man wird seine Platte mit Ludovico Einaudi oder Nils Frahm vergleichen… aber diese klingt noch klarer und deutlicher… man spürt die Kreativität des Künstlers aus Berlin bei der Aufnahme im Laeiszhalle Elbphilharmonie in Hamburg. Es erzeugt eine Dichte und Intensität… und dies ohne einen elektronisch erzeugten Ton. Mich begleitet diese Platte durch eine Zeit, welche jeder irgendwie schon hinter sich hat oder auch mittendrin ist. Dabei werde ich getragen von diesem Werk… und spüre immer wieder das Musik ein ständiger Begleiter in meinem Leben ist…

Der alte Meister…

Als ich die letzten Tage so durch New York gestreift bin ist mir immer wieder die Live-LP von Leonhard Cohen in den Sinn gekommen. Die alten Songs haben immer noch nichts von der Kraft, Dynamik und Ansprache an die Menschen verloren. Das hat mich gleich dazu bewegt die ‚live Songs‘ aufzulegen und den alten Songs wie ‚Story of Issac‘, ‚Nancy‚ und ‚Passing Through‘ den Raum zu geben. Die Konzertmitschnitte beruhen auf die 1970 Europe Tour von Berlin über Paris quer rüber nach London mit Zwischenstopp in Brüssel. Man spürt in diesen Songs sehr stark die Sehnsüchte, Ängste und Sorgen in Zeiten von Kalten Krieg, Depressionen und Vietnamkrieg. Es ist zudem die Einfachheit der Songs gespielt in 2 Akkorden und getragen von Leonhard Cohen’s Stimme. Eine Platte welche nie ihren zeitlosen Geist verliert… http://www.leonardcohen.com/de/home

Sommer in der Stadt…

Man schaut gerade raus und sieht den blauen Himmel…und dazu scheint die Sonne… Alle Menschen strömen raus und geniessen den Sonnenschein. Man merkt den Tatendrang und raus aus diesem ewig langen Wintergrau… Dazu der Song ‚Sommer in der Stadt‘ von Thees Uhlmann von seiner gleichnamigen LP… Einfach ein Genuss diese Musik im Ohr und die Sonne im Gesicht… Und es kommt 2013 wieder was Neues von Thees…http://www.theesuhlmann.de/

Eine Göteborgerin in Berlin…

Das es in Schweden bekanntlich gute Musik gibt wissen wir ja seit Tim Skold… aber diese LP ist wirklich ein Genuss… Die LP ‚New Found Land‘ von der gleichnamigen Künstlerin New Found Land begeistert mich schon seit Tagen… Sehr facettenreiches und intensiv… Unbedingt anhören… und auch die Vorgängerplatte ‚The Bell’…
http://www.new-found-land.se/